Benötigt die Stadt Brunsbüttel einen Hitzeschutzplan
Steigende Temperaturen, Hitzewellen und auf der anderen Seite Dürren und Starkregen – das sind Wetterphänomene mit denen gerechnet werden muss.
Insbesondere Menschen mit chronischen Erkrankungen, Pflegebedürftige, Kinder und Säuglinge, ältere Menschen und Schwangere sind stärker gefährdet unter so genanntem
Hitzestress und leiden, auch Allergiker sind durch stärker und längere
Blühperioden betroffen, da die Blütensaison durch Hitze verlängert wird.
Hamburg hatte in der 1. Juli Woche 2025 Temperaturen bis zu 38 Grad und auch in Brunsbüttel waren wir mit 34 Grad betroffen, man sollte sich da also nicht hinter
unserer Seelage in der Elbemündung verstecken, der Klimawandel ist fortschreitend,
es wird mit Sicherheit in den vor uns liegenden Jahren wärmer, hierauf müssen wir uns auch in Brunsbüttel vorbereiten, ein Hitzeschutzplan für
die Stadt Brunsbüttel muss erarbeitet werden.
Wie ist die Thematik rund um den Hitzeschutz mit verschiedenen, guten Maßnahmen spontan auf den Weg zu bringen ?
1. öffentliche Wasserspender in der Stadt aufstellen ( einer ist da ! )
2 die Geschäfte zur Hergabe kostenlosen Trinkwassers veranlassen
( bereits tlw. durch den Seniorenbeirat und dem Verein für Handel -
und Gewerbe ins Leben gerufen )
3. Sonnenschirme und Sonnenschutz im Schatten mit Bänken
erstellen ( bereits tlw. wie unter 2. erfolgt )
4. Leitlinien zur nachhaltigen Bauleitplanung für Bauherren erstellen,
um dadurch versiegelten Flächenverbrauch zu minimieren und eine
sinnvolle Bepflanzung anzustreben (u.a. vermeiden von Steinbeeten
und Steingärten, beachten der bestehenden Satzung der Stadt Brunsbüttel)
Ein heißer Tag wird laut Deutschem Wetterdienst mit einer Höchsttemperatur
oberhalb von 30 Grad Celsius definiert und als Hitzewelle gelten mehrtägige
Perioden mit ungewöhnlicher thermischer Belastung, sie sind belastend für den Organismus.
Was können Sie tun :
> Mittagshitze meiden, kühle Orte aufsuchen
> Regelmäßig (stündlich) ein Glas Wasser trinken und nicht erst auf
Durstgefühl warten
> Kleine Portionen leichter Kost verzehren
> Kopfbedeckung und luftige, helle Kleidung tragen
> Sonnencreme auftragen
> Körper kühlen durch Wickel an Waden, Füßen oder Unterarmen
> Keine eiskalten Getränke trinken, das strengt den Körper zusätzlich an
> Zucker- und koffeinhaltige Getränke verringern bzw. ganz vermeiden,
sie entziehen dem Körper Wasser
> Sonne meiden, Schatten suchen
> Kopfbedeckung und luftige, helle Kleidung tragen
> Sport wenn möglich in die frühen Morgen- oder Abendstunden legen
> Fenster auf der Sonnenseite tagsüber schließen
> Morgens und Abends lüften, ansonsten tagsüber einen außen- oder
innen liegenden Sonnenschutz anbringen (Rollläden, Sonnensegel,
Markisen, Jalousien, Lamellen, Plissees etc.) um Innenräume vor
Wärme zu schützen
> Lebensmittel in den Kühlschrank stellen. Bei starker Hitze können
diese schneller verderben und ggf. zu Magen-Darm Beschwerden
führen
> verwenden Sie keine oder nur eine dünne Bettdecke beim schlafen
> mit dem Hausarzt über den Umgang mit Medikamenten sprechen
> Auf Mitmenschen achten und hilfsbereit sein !
> Keine Kinder oder Haustiere in parkenden Autos zurücklassen,
auch nicht kurzzeitig !
Temperaturen über 30 Grad stellt für alle Menschen eine Belastung dar. Jeder Mensch reagiert anders auf Hitze. Entscheidend ist die eigene Fähigkeit und Möglichkeit
sich aktiv vor Hitzebelastung zu schützen.
Menschen aus folgenden Gruppen müssen bei Hitze in besonderem Maße auf sich achten und sollten vor Hitze geschützt werden :
> Ältere Menschen (ab 65 Jahren)
> Pflegebedürftige Menschen
> Säuglinge und Kleinkinder
> Menschen mit akuten oder chronischen Vorerkrankungen
> Menschen die im Freien körperlich schwer arbeiten
> Schwangere
> Menschen in besonderen Lebenslagen (z.B. Obdachlose)
Im Notfall
Bieten Sie anderen Ihre Hilfe an.
Symptome wie Unruhe, Verwirrtheit, Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerzen
können Anzeichen für einen drohenden Hitzeschlag sein.
In diesem Fall muss sofort ein Arzt verständigt werden.
Im Notfall rufen Sie einen Notarzt – Rufnummer 112.
Weitere Hilfen erhalten Sie eventuell auch in den Apotheken der Stadt Brunsbüttel.